Vorsorge
cssm_4_2013_Wärme

Publiziert am 27.11.2013 | von Roland Hügi

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Bei welchen Beschwerden hilft Wärme?

Kühlen oder Wärmen, das ist die Frage, wenn es schmerzt. Wir zeigen, in welchen Situationen Wärme Wunder wirken kann.

Den wohltuenden Effekt von Wärme kennt jeder, der sich nach einem anstrengenden Tag ein heisses Bad gönnt. Doch Wärme bewirkt weit mehr als Entspannung. Bei chronischen Beschwerden aufgrund rheumatischer Erkrankungen werden die Schmerzen unter anderem durch den Effekt der höheren Dehnbarkeit von Sehnen und Bändern gelindert. Da Wärme die Durchblutung erhöht und viele Stoffwechselprozesse beschleunigt, hat sie überdies einen positiven Effekt auf den Heilungsprozess. Nährstoffe gelangen schneller ins Gewebe, schädliche Ablagerungen werden schneller abtransportiert.

Sauna, Bäder, Wickel, Fango, Ultraschall: Es gibt unzählige Formen von Wärmeanwendungen. Welche die richtige ist, hängt auch von der eigenen Konstitution ab. Heisse Bäder oder grössere Wärmepackungen können eine Belastung für Herz und Kreislauf darstellen, deshalb ist bei Erkrankungen auf diesem Gebiet Vorsicht angezeigt.

Es ist nicht immer einfach, die richtige Massnahme zu ergreifen. Grundsätzlich gilt: Bei akuten Schmerzen hilft Kälte, bei chronischen Beschwerden Wärme. Ist ein gereizter Nerv die Ursache der Beschwerden, dann schadet Wärme sogar, ebenso bei Infektionen, akuten Entzündungen, Blutungen oder bei Krampfadern. Ob Wärmen oder Kühlen kann auch eine Frage des Stadiums der Erkrankung sein. Im Zweifelsfalle lohnt es sich, eine Fachperson zu kontaktieren. Versicherte der CSS können sich rund um die Uhr an Medgate wenden, wo sie gratis Auskünfte zu ihren Fragen erhalten.

www.css.ch/carecenter, 058 277 77 77

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